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Auf ins Abenteuer – Die Trachtengruppe kommt in die USA!

Im August 2026 reisen wir, die Trachtengruppe der Banater Schwaben aus Wendlingen am Neckar, zu unseren Freunden in die USA. Im Gepäck: ein Tanzprogramm, das so noch nie zu sehen war.

Tradition trifft Moderne. Banat trifft Amerika. Und wir freuen uns riesig auf Euch. Unsere Freunde!

Hier können Sie zu unserem Besuch in den USA im Jahr 2013 zurückreisen!


The Trachtengruppe is coming to the US!

In august 2026, the Trachtengruppe of the Banater Schwaben from Wendlingen am Neckar, Germany, is heading to the United States – with a show unlike anything you’ve seen before.

Tradition meets modernity. Banat meets America. We can’t wait to see you. Our Friends!

Here you can travel back with us to our US visit in 2013!

After our trip we will show our whole tour-show in Wendlingen am Neckar:


Grillen, Tanzen, Singen, leckeres Essen und ein bunter Abend – Vereinswochenende im
Haus Südmähren der DJO Baden-Württemberg

„Banater Schwaben, das sind wir. Tanzen, rappen, singen hier!“ – schallte es laut durch das DJO-Haus Südmähren in Ehningen bei unserem letzten Tanzgruppenwochenende vom 4. bis 6. April. Doch fangen wir vorne an.

Am Freitagabend versammelten sich die Mitglieder der Kinder- und Jugendtanzgruppe im Haus Südmähren. Einige Jugendliche nutzten dieses traumhafte Frühlingswetter und fuhren mit dem Fahrrad von Wendlingen nach Ehningen. Die anderen verbrachten die Zeit im schönen Garten und bereiteten alles für den ersten gemeinsamen Abend vor. Was passt besser zu einem solchen Wochenende bei schönstem Wetter als Grillen und Stockbrot am Lagerfeuer?

Unser Koch David hatte bereits den ganzen Nachmittag in der Küche verbracht und das Abendessen vorbereitet. Neben Würstchen und Grillkäse gab es leckere Dips und Salate – ein kleiner Vorgeschmack auf das fantastische Essen, das uns noch erwarten sollte. Obwohl alle gut gesättigt waren, durften Stockbrot und Marshmallows am Feuer natürlich nicht fehlen. Bei gemeinsamen Spielen mit Sabine kamen sich Kinder und Jugendliche in lustiger Runde näher und freuten sich auf das bevorstehende Wochenende. Bis spät in den Abend saßen wir am Lagerfeuer, sangen Lieder mit Gitarrenbegleitung, führten schöne Gespräche oder versuchten uns an Acroyoga.

Der Samstag begann mit einem musikalischen Weckruf. Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir in einen ereignisreichen Tag voller Workshops und Aktivitäten. Zum Wachwerden und Aufwärmen gab es eine sportliche Einheit mit Tanja – der Spaß kam dabei nicht zu kurz.

Im ersten Tanzworkshop tanzten beide Gruppen gemeinsam. Die Kinder hatten in den letzten Wochen einen Tanz einstudiert, den auch die Jugendgruppe gerne tanzt. So entstand trotz mancher Größenunterschiede ein echtes Gemeinschaftsgefühl. Unterstützt wurden die Tänzerinnen und Tänzer dabei von Ann-Kathrin und Melisa. Danach trennten sich zunächst die Wege der beiden Gruppen: Die Kinder wiederholten bekannte Tänze und wagten sich an ihre ersten Walzerschritte, mit und ohne Drehung. Auch die Jugendgruppe übte Walzer – allerdings in einer besonderen Variante, bei der ein Tänzer mit zwei Tänzerinnen tanzt. Das sorgte für ein wenig Chaos, aber auch für viel Lachen.

Zum Mittagessen hatte unser Koch erneut köstlich aufgetischt. Ein besonderes Highlight: Zu Beginn jeder Mahlzeit wurde ein Lied abgespielt – ein musikalisches Zeichen, das für gute Laune sorgte und einige sogar noch vor dem Buffet zum Tanzen brachte. Anschließend genossen alle die sonnige Mittagspause im Garten. Ob Volleyball, Tischtennis oder Spielplatz – für jeden war etwas dabei. Besonders schön: Die Kinder- und Jugendgruppe mischten sich ganz selbstverständlich und verbrachten die Zeit gemeinsam. Die gute Stimmung veranlasste uns, die Pause spontan zu verlängern.

Am Nachmittag ging es mit dem zweiten Workshop-Block weiter. Die Jugendgruppe nutzte die Zeit, um sich mit organisatorischen Themen zu befassen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Die Kinder backten mit Renate Osterplätzchen. Aus leckerem Mürbeteig entstanden kleine Hasen, verziert mit Rosinen und Hagelzucker. Während die Plätzchen im Ofen waren, lernten die Kinder spielerisch etwas über die Geschichte der Banater Schwaben. Mit Bastelvorlagen zu Kirchen und Banater Häusern wurde Geschichte lebendig. Doch es ging nicht nur um die Banater Herkunft – jedes Kind durfte von seiner eigenen Familiengeschichte erzählen. So wurde deutlich: Viele Kulturen kennen Geschichten von Flucht und Vertreibung. Diese Gemeinsamkeit verbindet – unabhängig davon, woher wir kommen. Gegenseitiger Respekt und Unterstützung sind das, was zählt.

Nach einer kleinen Kuchen- und Plätzchenpause wurde es musikalisch: Gemeinsam mit Johannes sangen die Kinder Volkslieder und dichteten einen Rap-Text – den gleichen, der schon eingangs zitiert wurde. Dieser neue „Hit“ wurde schnell zum Ohrwurm und sollte beim bunten Abend Premiere feiern. Gesagt, getan: Nach dem Abendessen eröffneten unsere zehn Mädels mit coolen Cappies den Abend mit ihrem Rap. Die Jugendgruppe war so begeistert, dass sie bei der Zugabe gleich mitsang und mitrappte. Im Anschluss folgte ein buntes Programm mit Spielen und Aktionen für Groß und Klein – organisiert von Kleingruppen unter dem Motto „Berufe“. Ob Handwerker:innen, Lehrer:innen oder Ärzt:innen – die Vielfalt war groß. Mit Reise nach Jerusalem, einem gemeinsamen Tanz, einem Tanzfiguren-Quiz und sogar einem tänzerischen Besuch aus dem Orient verging die Zeit wie im Flug. Lena, Klara und Maike führten gekonnt durchs Programm und behielten jederzeit den Überblick. Passend zum Motto gab es Fingerfood und Snacks. Der bunte Abend klang mit einer fröhlichen Karaoke-Session aus – die Stimmung war ausgelassen und herzlich.

Viel Spaß für Groß und Klein. Foto: Dominik Heszler

Die Nacht war für alle etwas zu kurz. Umso dankbarer waren wir für Sonjas Frühsport, der uns wieder in Schwung brachte. Danach ging es an die frische Luft, wo Anna eine Spielesession leitete. Im Anschluss fanden die letzten Workshops statt. Die Kinder knüpften an den Vortag an und sangen, rappten und tanzten. Die Jugendgruppe wagte sich an ein neues Thema: Was braucht es, um einen eigenen Volkstanz zu entwickeln? Kreativität war gefragt, und die ersten Figuren wurden zur passenden Musik notiert. Auch wenn die Zeit nicht ausreichte, der Grundstein wurde mit Begeisterung gelegt und das Projekt soll uns in den kommenden Wochen weiter begleiten.

Nach einem letzten leckeren gemeinsamen Mittagessen und einem Gruppenfoto mit unserem Fotografen Dominik folgte der Abschluss. Das gesamte Wochenende wurde noch einmal reflektiert, und die Gruppen zeigten, was sie gelernt und wiederholt hatten. Natürlich wurde zum Abschied auch noch gemeinsam getanzt – und mit dem Lied „Wahre Freundschaft“ beendeten wir das Wochenende. Beim Aufräumen und Putzen halfen alle mit, bevor es zurück nach Hause ging.

Die Teilnehmer:innen lächeln mit der Sonne um die Wette. Foto: Dominik Heszler

Es war ein lehrreiches, spaßiges und zugleich gemütliches Wochenende, das die Gemeinschaft innerhalb und zwischen den Gruppen gestärkt hat. Wir hoffen auf eine baldige Wiederholung und freuen uns schon jetzt darauf. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen, Kuchen gebacken oder das Wochenende vorbereitet haben. Nur gemeinsam als Team kann man ein solches Wochenende möglich machen!

Anna Krispin